6 Learnings für mehr Reichweite durch Mailings
Brian Dean, seines Zeichens SEO-Berater aus Boston unter dem Label "Backlinko", hat 12 Millionen Reichweite-Mails ausgewertet und seine Erkenntnisse zusammengefasst. Hier eine aus dem Englischen übersetzte Zusammenfassung:
- 1. Lediglich 8,5% der Reichweite-Mails generieren eine Rückmeldung. Wobei 8,5% gar nicht mal so schlecht sind, wenn ich mir zum Beispiel so manche CTRs bei meinen eigenen Google Ads-Kampagnen anschaue.
- 2. Je länger die Headlines, desto besser. Lange Headline haben eine 24 % höhere Response-Rate als kurze Headlines.
- 3. Follow-ups wirken. Wer seine Kontakte mehrmals hintereinander anschreibt, kann die Response-Rate verdoppeln.
- 4. Kaum verwunderlich: Personalisierte Mails steigern die Reaktionsfreudigkeit der Zielgruppe um 32%.
- 5. Mailings funktionieren am besten mittwochs und am schlechtesten sonntags.
- 6. Social-Media-Profile in den Mailings zu verlinken, steigert die Interaktionsraten. Die Stichworte sind hier "Social Proof" oder "Authentizität". Twitterprofile steigern die Interaktionen um 8,2 %, LinkedIn-Profile um 11,5 % und Instagram-Profile um 23,4 %. Dabei handelt sich hier um Daten aus Amerika und nicht aus Deutschland, wo Social Media etwas anders funktioniert. Aber "Social Proof" steigert in Deutschland natürlich ebenfalls die Reichweite.
Unterschiedliche Produkte und unterschiedliche Zielgruppen machen selbstverständlich große Unterschiede bei den Ergebnissen. Gerade Conversions, die keinen Kauf zum Ziel haben, sind besonders dann wichtig, wenn direkte Verkäufe auf der Webseite nicht möglich sind. Auch bei Webseiten ohne eigenen Shop, möchte der Werbetreibende schließlich wissen, wie erfolgreich die Google-Kampagnen sind und welche Ziele erreicht werden.
Der Blogbeitrag von Brian ist auf jeden Fall eine lohnenswerte Lektüre für Marketer im Online- und Direktmarketing.