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Neuer Suchalgorithmus – Google Hummingbird

 rene –  12. Nov. 2013 12:22

 

GoogleAnlässlich des 15. Geburtstags hat Google seinen neuen Suchalgorithmus vorgestellt, der allerdings bereits seit einem Monat unsere Suchanfragen verarbeitet.

Bei der Namensgebung durfte einmal mehr ein Tier Pate stehen, nach Pinguin und Panda wurde diesmal dem Kolibri, „Hummingbird“ im Englischen, diese Ehre zuteil. Amit Singhal, Softwareentwickler bei Google, erklärte den Namen damit, dass der neue Suchalgorithmus schnell und präzise wie ein Kolibri sei.

Was hat sich geändert?

 

Laut Google ist zwar zuletzt 2010 mit dem „Caffeine Update“ eine derart fundamentale Erneuerung des Suchmaschinenalgorithmus vorgenommen worden, andererseits wird darauf verwiesen, dass sich an den zuvor herrschenden Prinzipien gar nicht so viel geändert habe.

Google Hummingbird sei nun in erster Linie effektiver als die Vorgängermodelle und würde auch weiterhin auf die Änderungen, die vergangene Panda- und Pinguin-Updates gebracht haben, setzen. Auch der PageRank soll weiterhin ein wichtiges Beurteilungskriterium für die Platzierung in den Suchergebnissen darstellen und keinesfalls, wie von einigen vermutet, hinfällig sein.

Optimierung für mobile Suchanfragen

 

Der Fokus bei der Entwicklung von Hummingbird lag auf Optimierungsmaßnahmen im Hinblick auf die sich stark im Wandel befindliche Art der Suchmaschinennutzung. Fanden früher nahezu alle Eingaben vom Computer zuhause oder im Büro statt, wird in der heutigen Zeit über Smartphones und Tablets verstärkt von unterwegs auf Google zugegriffen. Auch werden die Eingaben nicht mehr per Hand, sondern häufig und mit steigender Tendenz über die Spracheingabefunktion vorgenommen. Dadurch änderte sich natürlich auch die Formulierung der Suchanfragen. Das Hummingbird-Update kann diese neuen Formulierungen nun besser erkennen und liefert darauf abgestimmte Ergebnisse.

Intelligente Suchmaschine

 

Überhaupt soll der Hummingbird-Algorithmus nun nicht mehr bloß auf die eingegebenen Suchbegriffe achten, sondern auch eine Bedeutung bzw. die Motivation des Suchenden hinter Ihnen erkennen können. Dies soll zu mehr Varianz bei den Suchergebnissen führen und vor allem dafür sorgen, dass wirklich relevante Seiten weiter oben auf der Ergebnisseite stehen und nicht bloß solche, die zufälligerweise den Suchterm häufig beinhalten, dem Suchenden aber wahrscheinlich nicht weiterhelfen.

 

Des Weiteren soll gewährleistet werden, dass bei präzisen Suchanfragen nicht mehr auf die Startseite von Webseiten, sondern direkt auf eine Unterseite verwiesen wird, die sich konkret mit dem Suchbegriff befasst.

 

Als Beispiel gab Google an, dass die Suche nach „pay your bills through citizens bank and trust bank" nun nicht mehr die Startseite der Citizens Bank als ersten Treffer ausgibt, sondern direkt die Unterseite, die diesen Vorgang erklärt.

Wie müssen Seitenbetreiber auf das Update reagieren?

 

Google gab an, dass für Seitenbetreiber kein Grund zur Beunruhigung bestehe, immerhin sei das Update bereits vor einem Monat erfolgt und massive Beschwerden ausgeblieben.

 

Vereinzelte Webseiten werden aber sicherlich dennoch massive Einbußen bei Ihren Rankingzahlen verzeichnet haben. Hierbei kann es aber auch einfach sein, dass bereits vorher offenkundige Mängel sich nun durch den optimierten Algorithmus deutlich negativer auswirken als zuvor.

 

Es bleibt abzuwarten, wie sich der neue Suchalgorithmus langfristig auswirkt. Aktuell empfiehlt es sich auf jeden Fall bei der Suchmaschinenoptimierung weiterhin auf altbekannte Tugenden zu setzen, die uns spätestens die Pinguin- und Panda-Updates eingeimpft haben: Gute Texte und eine gesunde Backlinkstruktur.

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