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SEO: Vom Sinn und Unsinn interner Verlinkungen

 rene –  12. Nov. 2013 12:21

Die Etablierung einer gut durchdachten und konsistenten internen Linkstruktur ist eine praktikable Möglichkeit, um die Rankings einer Seite bei Google deutlich zu verbessern. Allerdings ist diese beliebte SEO-Maßnahme nicht immer so einfach umzusetzen, wie man meinen könnte. Zu viele Links oder schlecht gewählte Ankertexte können die ganze potentielle Wirkung verpuffen lassen oder führen bei massiven Verstößen sogar zu schlechteren Suchmaschinen-Rankings.

Deswegen ist es wichtig, einige Richtlinien bei der internen Verlinkung zu beachten.

Vorteile von internen LinksSEO

Die Vorteile von internen gegenüber externen Links liegen klar auf der Hand.


Interne Links

  • sind leicht zu generieren.
  • können jederzeit entfernt oder geändert werden.
  • können frei und überall in beliebiger Anzahl auf der Webseite positioniert werden.

Ohne großen Aufwand und mühsames externes Linkbuilding können Sie also zu den wichtigsten Keywords Ihrer Homepage schon intern einige Links selbst erzeugen. Diese besitzen dann sogar die gleiche Linkpower wie externe Links und nehmen also genauso Einfluss auf die Position bei den Suchergebnissen. Selbstverständlich ist interne Verlinkung dennoch kein Ersatz für externen Linkaufbau, daher sollten beide Prozesse stets nebeneinander durchgeführt werden.

Merkmale einer guten internen Verlinkung

Beim Setzen interner Links sollte insbesondere auf Nutzerfreundlichkeit geachtet werden. Es ist wenig zielführend, wenn beliebige Wörter in einem Fließtext nur deswegen als Link markiert werden, weil viele Links aus SEO-Sicht von Vorteil sein können.

Vielmehr ist darauf zu achten, dass ein Link auch intern immer einen Mehrwert für den Benutzer bietet, ihm zum Beispiel erspart wird erst noch einmal einen weiterführenden Menüpunkt zu suchen. Als Ziel kann ausgegeben werden, dass der User beim Studieren des Contents weiter durch die Seite navigieren kann, ohne den Contentbereich mit seinen Augen wieder verlassen zu müssen, weil ihm alle relevanten weiterführenden Links stets im Text selbst angeboten werden.

Ein Link ist umso wertvoller, je häufiger er angeklickt wird.

Interne Links sollten deswegen vor allem gut erkennbar sein, einen sinnvollen Ankertext besitzen und möglichst thematisch zu der Seite passen, auf der sie auftauchen.

Bei der Wahl der Ankertexte ist vor allem auf Konsistenz zu achten. Es ist sinnvoll, auf eine Unterseite stets mit demselben Ankertext zu verweisen. Auch sollte mit dem Ankertext ausschließlich auf diese eine Seite verwiesen werden, um bei Google keine Unklarheit darüber entstehen zu lassen, welche Unterseite für das jeweilige Thema nun die relevanteste ist.

Fokussierung auf relevante Keywords

Um optimale Ergebnisse erzielen zu können, ist es unerlässlich, sich auf die wichtigsten Keywords zu konzentrieren. Eine zu breite Verlinkung, die nahezu jede Unterseite abdeckt, führt nur dazu, dass Google keine Hierarchie auf der Seite mehr erkennen kann und infolgedessen lieber ganz von der Hochstufung einzelner Unterseiten Abstand nimmt. Auch die Linkpower wird andernfalls auch für eigentlich unwichtige Seiten aufgebraucht, dabei ist sie für die wirklich relevanten Seiten essentiell.

Des Weiteren sollte beim internen Linkaufbau nach Möglichkeit auf häufig verwendete, aber aus SEO-Sicht sinnlose, Ankertexte wie „Mehr" oder „Weiterlesen" verzichtet werden. Diese verwässern lediglich die Keywords, die von Google für die jeweilige Unterseite gefunden werden, und entkräften die wirklich wichtigen Schlüsselbegriffe.

 



Wenn Sie Fragen zur Linkstruktur auf Ihrer Webseite haben oder Hilfe bei der Umsetzung benötigen, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Wir analysieren Ihre Webseite und nehmen im Anschluss die notwendigen Optimierungsmaßnahmen vor.

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